Geiselfreilassung: Vorwürfe an kenianische Regierung

7. September 2004, 16:58
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Familienangehörige, der nach Nairobi zurückgekehrten Geiseln werfen Regierung vor, das Leben der Männer leichtfertig aufs Spiel gesetzt zu haben

Nairobi - Drei im Irak freigelassene kenianische Lastwagenfahrer sind nach wochenlanger Geiselhaft am Dienstag wohlbehalten in Nairobi angekommen. Ihre Familien werfen der kenianischen Regierung vor, das Leben der Männer leichtfertig aufs Spiel gesetzt zu haben. Außenminister Ali Mwakwere hatte Anfang August vorschnell die erfolgreiche Befreiung der Geiseln angekündigt.

Die drei Lastwagenfahrer waren bei einer kuwaitischen Transportfirma angestellt. Sie waren am 21. Juli gemeinsam mit vier weiteren Fahrern aus Indien und Ägypten in Geiselhaft einer islamistischen Gruppe geraten. Ihr Arbeitgeber soll eine halbe Million Dollar Lösegeld bezahlt haben. (APA/dpa)

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