Bundesliga-TV: Einigung erwartet

8. September 2004, 12:48
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ATV-Chef Prenner signalisiert Zustimmung zum dritten Kompromissvorschlag

Beim dritten Anlauf könnten sich ORF, Premiere und ATV+ doch noch einigen, wie viele Sekunden die Anstalt über die Fußballbundesliga berichten darf. ATV-Chef Franz Prenner signalisiert Zustimmung zum dritten Kompromissvorschlag des Bundeskommunikationssenates (DER STANDARD berichtete in einem Teil der Dienstagausgabe). Denn laut Senat soll sich der ORF in und um "ZiB 1" nicht nur auf 90 Sekunden Bildberichte von höchstens drei Spielen beschränken - sondern auch auf "nachrichtliche Kurzberichterstattung" von insgesamt nicht mehr als 240 Sekunden einschließlich Moderation, Tabellen. Damit will der Senat offenbar eine Art kurze Fußballshow verhindern, bevor ATV um 22 Uhr "Volltreffer" spielt. ATV findet das "erträglich", wenn Premiere ihm eine Vorschau auf "Volltreffer" mit kurzen Spielpassagen um 20 Uhr erlaubt. ORF und Premiere wollten sich nicht äußern, bevor Mittwoch die Frist des Senates abläuft. (fid/DER STANDARD, Printausgabe, 8.9.2004)

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