US-Kinorekord mit weniger Publikum

7. September 2004, 14:23
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Umsatzsteigerung gegenüber Vorjahr um rund drei Prozent dank Preiserhöhungen für Kinokarten

New York - Hollywood hat den Kassenrekord des US-Kinosommers 2003 in diesem Jahr sogar noch überboten. Mit nahezu vier Milliarden Dollar (3,32 Milliarden Euro) steigerte die amerikanische Filmindustrie nach Branchenangaben vom Sonntag ihren Umsatz an den Kinokassen um rund drei Prozent.

Für den Rekord sorgten nicht nur Blockbuster wie die Fortsetzungen von "Shrek", "Spider-Man" und "Harry Potter". Auch die überraschend hohen Einspielergebnisse für Michael Moores Dokumentarfilm "Fahrenheit 9/11" und die Sportkomödie "Voll auf die Nüsse" mit jeweils deutlich über 100 Millionen Dollar brachten die US-Filmindustrie an die Vier-Milliarden-Dollar-Marke.

Allerdings verdankt Hollywood den Dollar-Zuwachs einmal mehr den Preiserhöhungen für Kinokarten. Die Zahl der Zuschauer ging ähnlich wie im vergangenen Jahr geringfügig zurück. Insgesamt wurden im US-Kinosommer vom Memorial Day am 31. Mai zum Labour Day am 6. September 637,8 Millionen Karten verkauft. Das waren knapp 0,8 Prozent weniger als 2003. (APA/dpa)

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