Einkauf im Internet gewinnt an Bedeutung

14. September 2004, 12:49
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Zu Lasten des stationären Handels und des Versandhandels

Der Einkauf per Internet gewinnt einer Studie zufolge in Deutschland immer mehr an Bedeutung und geht so zu Lasten des etablierten Handels.

Für rund 5,3 Milliarden Euro

Im ersten Halbjahr 2004 sei für rund 5,3 Milliarden Euro online eingekauft worden, teilte das Nürnberger Marktforschungsinstitut GfK am Montag mit. Gegenüber dem Vorjahr sei dies ein Anstieg von 60 Prozent. Für das laufende Jahr rechnet die GfK mit einem Online-Umsatz - ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln - von mehr als elf Milliarden Euro.

Zu Lasten des stationären Handels und des Versandhandels

"Da sich die Verbraucher in Bezug auf Einkaufen und Anschaffungen nach wie vor eher zurückhalten, geht die intensivere Nutzung des Internets als Einkaufsstätte zu Lasten des stationären Handels und des Versandhandels", hieß es weiter. Beide hätten an Umsatz eingebüßt. Vorteilhaft für rund die 38,1 Millionen Internet-Nutzer in Deutschland sei die Transparenz bei den Preisen, bei der der konventionelle Handel nachstehe. Der GfK zufolge gewinnen darüber hinaus Online-Auktionen mehr und mehr an Bedeutung. Etwa jeder vierte im Netz ausgegebene Euro fließe im Rahmen einer solchen Versteigerung.

Die GfK befragte im Rahmen der Umfrage nach eigenen Angaben 10.000 Internet-Nutzer.

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GfK

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