SPÖ: Neuerlicher Beleg für verantwortungsloses Vorgehen der ÖVP

6. September 2004, 18:46
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Kritik an Gesundheitsministerin Rauch-Kallat und Hauptverbands-Geschäftsführer Kandlhofer

Wien - SPÖ-Gesundheitssprecher Manfred Lackner sieht im Rohbericht des Rechnungshofs zur Chipkarte im Gesundheitswesen "einen neuerlichen Beleg für das verantwortungslose Vorgehen der ÖVP" in der Gesundheitspolitik. "Die Regierung war wohl zu lange damit beschäftigt, den Hauptverband schwarz-blau umzufärben und ihre Vertrauensleute auf die richtigen Posten zu setzen, anstatt sich um die unfassbaren Zustände im Bereich der Chipkarte zu kümmern", meinte er am Montag in einer Aussendung.

Ministerin Maria Rauch-Kallat (V) habe nicht einmal dann gehandelt, als sie den Bericht der internen Revision, in dem alle Verdachtsmomente festgestellt worden seien, erhalten habe, zeigte sich der SPÖ-Gesundheitssprecher empört. Der Rechnungshof-Rohbericht habe nun diese massiven Vorwürfe gegen den Sprecher der Hauptverbandsgeschäftsführung, Josef Kandlhofer, im Zusammenhang mit der Vergabe von Aufträgen bei der Einführung E-Card in der Krankenversicherung bestätigt. (APA)

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