Student stürzte von Grazer "Totenkirchl"

8. September 2004, 09:12
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Mit mehreren Verletzungen ins Unfall-Krankenhaus geflogen

Graz - Ein Alpinunfall im Klettergarten "An der Kanzel" im Norden des Grazer Stadtgebietes führte am Sonntagnachmittag zu einem Einsatz der Bergrettung Graz und eines Rettungshubschraubers: Bei einem dort übenden Studenten hatte die Seilsicherung nicht funktioniert, er stürzte aus etwa acht Metern Höhe ab. Von der Bergrettung Graz wurde der junge Mann zu einer Lichtung transportiert und von dort mit dem Helikopter ins Grazer UKH geflogen.

Der Student Michael L. (22) hatte sich im Klettergarten beim Felsen mit der Bezeichnung "Totenkirchl" abgeseilt. Als er in einer Höhe von etwa acht Metern einen Sicherungskarabiner am Felsen eingehängt und sich im Anschluss daran in das Seil gesetzt hatte, riss die am Karabiner befestigte Expressschlinge.

Der junge Mann stürzte aus acht Metern Höhe zu Boden. Von der alarmierten Bergrettung erfolgte vorerst der Abtransport des Verletzten bis zu einer Waldlichtung, von wo er in der Folge mit dem Rettungshubschrauber in das UKH geflogen wurde. L. erlitt einen Wadenbeinbruch links, einen Anbruch des zweiten Lendenwirbels sowie Prellungen beider Fersenbeine und Rippenprellungen. (APA)

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