Hurrikan

8. September 2004, 08:52
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Kann Durchmesser von einigen hundert Kilometern haben

Hamburg - Tropische Wirbelstürme tragen je nach Region unterschiedliche Namen. Im asiatischen Raum wird ein solcher Sturm Taifun, an den Küsten Mexikos und Mittelamerikas Hurrikan genannt - nach dem indianischen Wort huracan (Gott des Windes). Hurrikans entstehen über dem Meer, wenn das Oberflächenwasser mindestens 26 Grad warm ist und stark verdunstet.

Sie werden je nach Windstärke auf einer Skala zwischen eins (119 bis 153 Stundenkilometer) und fünf (schneller als 249 Stundenkilometer) eingereiht. Bei Stärke 1 wird kaum von Schäden ausgegangen, dagegen können bei Stärke 2 schon Dachziegel, Türen und Fenster beschädigt werden. Über Land verliert ein Wirbelsturm schnell an Kraft, da der Nachschub feuchtwarmer Luftmassen fehlt.

Die Hurrikan-Saison dauert im amerikanischen Pazifik von 15. Mai bis 30. November, im Atlantik von 1. Juni bis 30. November. Die Karibik wird pro Jahr von zehn bis 20 Tropenstürmen oder Hurrikans heimgesucht. Die Wirbelstürme eines Jahres werden mit englischen Vornamen in alphabetischer Reihenfolge benannt.

Ein Hurrikan kann einen Durchmesser von einigen hundert Kilometern haben. Ein typisches Kennzeichen ist das so genannte Auge. Das ist eine windstille und wolkenarme Zone von ungefähr 20 Kilometern Durchmesser im Wirbelzentrum. Die Luftmassen rotieren entgegen dem Uhrzeigersinn um das Auge des Sturms.

Experten haben früher ohne großen Erfolg versucht, Wirbelstürme zum Beispiel durch Trockeneis zu schwächen. Der Weg eines Hurrikans kann relativ gut vorausberechnet werden. (APA)

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