Kleinste Tröpfchen für große Fotos

12. September 2004, 12:14
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Canon-Drucker verfeinert Inkjet-Technik

Manche Dinge übersteigen das menschliche Vorstellungsvermögen, und doch führen sie zu einem sichtbaren Ergebnis. Ein solcher Fall ist ein Drucker, der mittels einer Unmenge an ein Picoliter (=ein Milliardstelliter) kleinen Tintentröpfchen Fotos auf Papier zum Leben erweckt: der Pixma iP5000 von Canon.

Picoliter

Als der japanische IT-Konzern 1981 seinen ersten Tintenstrahldrucker mit einer Tröpfchengröße von über 100 Picoliter auf den Markt brachte, galt das als eine Revolution am Druckermarkt. Und bis vor kurzem waren Geräte mit zwei Picoliter großen Tröpfchen das höchste der Gefühle. Für die Entwicklung seiner neuen Pixma-Modelle hat Canon seine bewährte Technologie zur Herstellung der Druckköpfe noch weiter optimiert.

Fine

Die neue Technologie trägt den Namen Fine und bietet Druckköpfe, die ähnlich wie integrierte Schaltkreise gefertigt sind. Der Fine-Druckkopf des iP5000 besteht aus vielen Mikrodüsen, die in einer Sekunde etwa 27 Millionen der winzig kleinen ein Picoliter Tintentröpfchen mit extrem hoher Gleichmäßigkeit und Präzision ausstoßen. Das Resultat sind noch kontrastreichere und realistischere Darstellungen der mit der Digitalkamera eingefangenen Augenblicke.

9600 x 2400 dpi

Der iP5000 bietet eine Auflösung von 9600 x 2400 dpi. Eine PictBridge-Schnittstelle ermöglicht den direkten Ausdruck von der Digitalkamera, ohne den Umweg über den PC nehmen zu müssen. Ein randloser Fotoprint im Postkartenformat ist den Herstellerangaben zufolge in 36 Sekunden fertig. Stolz ist Canon auf das neue Design, das alle neuen Pixma-Drucker auszeichnet: klare Linienführung und elegantes schwarzes Gehäuse.

Das Gerät kommt im Oktober zum Preis von 209 Euro auf den Markt. (Der Standard Printausgabe, 4.9.2004, kat)

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