Vereinheitlichung der Unfallforschung angestrebt

10. September 2004, 17:38
posten

Grazer Forschung zu Autoüberschlägen bei Kongress vorgestellt

Hannover/Wien - Zur Senkung der weltweiten Verkehrsunfallzahlen wollen Forscher auf internationaler Ebene enger zusammenarbeiten. "Es muss eine stärkere Vereinheitlichung bei der Datenerhebung und der Schwerpunktsetzung geben", sagte der Leiter des Arbeitsbereichs Verkehrsunfallforschung an der Medizinischen Hochschule Hannover, Prof. Dietmar Otte, am Freitag. Nur so könne die Unfallentwicklung in verschiedenen Ländern analysiert werden. In Hannover trafen sich rund 100 Unfallforscher zu einem Kongress.

Unter dem Titel "Rollover Scenarios in Europe" leistete auch Österreich mit einem Vortrag von DI Jürgen Gugler von der Technischen Universität Graz seinen Beitrag zu diesem Kongress. Er stellte sein in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union geführtes Projekt zur Erforschung von Autoüberschlägen vor. Vier verschiedene Typen von Überschlägen sowie je typische Verletzungsmuster konnten bisher festgemacht werden. Ziele der Untersuchung seien sowohl die Vereinfachung beim Aufstellen von Unfall-Statistiken für die Exekutive, sowie die Verbesserung der Fahrzeugsicherheit in der Entwicklung. (APA/dpa)

Share if you care.