Anschlag stoppt Ölexport aus dem Nordirak

20. September 2004, 17:01
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Lieferungen in die Türkei wurden nach einem Bombenanschlag vollständig eingestellt

Kirkuk - Die Erdölexporte aus dem Nordirak in die Türkei sind nach einem Bombenanschlag vollständig eingestellt worden. Nach der Sabotage der Pipeline zwischen der Stadt Kirkuk und der türkischen Hafenstadt Ceyhan sei die Ölausfuhr zum Erliegen gekommen, sagte der für die Sicherheit der Ölanlagen zuständige Vertreter der regionalen Ölgesellschaft, Ahmed Hassan Ghafif, am Donnerstag. Die Ölleitung hat nach seinen Angaben eine Förderkapazität von 600.000 bis 800.000 Fass pro Tag. Am Nachmittag war auf einer Straße neben der Pipeline rund 50 Kilometer südlich von Kirkuk eine Bombe explodiert. (APA)
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