Federer schon in dritter Runde

2. September 2004, 21:34
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Hewitt in starker Form - Olympia-Bronzemedaillengewinner Gonzalez und Molik out

New York - Roger Federer ist am Mittwoch als erster Tennisprofi in die dritte Runde der US-Open in New York eingezogen. Der Schweizer besiegte den Zyprioten Marcos Baghdatis mit 6:2,6:7 (4),6:3,6:1 und trifft nun auf den Gewinner der Partie Dmitri Tursunow (RUS) gegen Fabrice Santoro (FRA-31). Eindrucksvoll war die Vorstellung des als Nummer vier gesetzten Australiers Lleyton Hewitt beim 6:1,7:5,6:4-Erfolg über den Südafrikaner Wayne Ferreira.

Weltbester Junior machte es hart

Der 19-jährige Baghdatis, im vergangenen Jahr der weltbeste Junior, darf sich resümierend nicht nur als erster Zypriote über einen Matchgewinn bei einem Grand Slam-Turnier (in Runde eins gegen den Franzosen Olivier Mutis) freuen, sondern auch darüber, dass er der Nummer eins der Welt einen Satz abgenommen hat. "Es war hart. Er hat im zweiten Set seine Chance genützt und ist ins Spiel gekommen", sagte Federer, der die nächsten zwei Durchgänge dann aber klar gewann.

Hewitt, zuletzt Turniersieger auf Long Island, zeigte eine starke Leistung und strotzt vor Selbstvertrauen. "Das bekommst du, wenn du viele Matches gewinnst. In den vergangenen Wochen habe ich ist so gut gespielt wie 2001, als ich hier gewonnen habe. Wenn nicht besser", sagte der Australier, der nun auf den Marokkaner Hicham Arazi trifft. Ausgeschieden ist u.a. der Chilene Fernando Gonzalez, der in Athen die Bronzemedaille gewonnen hat, er scheiterte in vier Sätzen am Schweden Robin Söderling.

Capriati ohne Probleme

Bei den Damen marschierte Lokalmatadorin Jennifer Capriati mit 6:0,6:2 über die Spanierin Magui Serna hinweg, die als Nummer zwei gesetzte Französin Amelie Mauresmo brauchte gegen die Ukrainerin Julia Wakulenko hingegen drei Sätze (3:6,6:2,6:2). Auch bei den Damen blieb die Olympia-Dritte auf der Strecke, Alicia Molik (AUS-17) unterlag mit 4:6,3:6 der Slowakin Daniela Hantuchova.

Aufmerksamkeit erregte einmal mehr Serena Williams wegen ihres eigenwilligen Outfits, der 6:4,6:3-Sieg über US-Landsfrau Lindsay Lee-Waters war hingegen Formsache. (APA/Reuters)

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