Konjunktur für Neo Rauch

6. September 2004, 22:58
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Zwei Bilder der Albertina-Schau des Leipziger Künstlers wurden bereits in die USA verkauft

Leipzig/Berlin - Am 14. September eröffnet in der Wiener Albertina nicht nur die Rubens-Schau, sondern auch eine Ausstellung des Leipziger Malers Neo Rauch. Zwei der gezeigten Werke, die 2003 geschaffenen großformatigen Papierarbeiten "Pfad" und "Verrat", sind bereits verkauft. Die US-amerikanische Judith-Rothschild-Foundation hat die beiden Bilder für das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) angekauft, sagte sein Galerist Gerd Harry Lybke (Eigen + Art) am Mittwoch. Er bestätigte damit einen Bericht der "Bild"- Zeitung. Die Bilder messen je etwa zwei mal 2,80 Meter und werden nach der Ausstellung nach Übersee geschickt.

Zwei Kuratoren der Foundation hatten sich weltweit nach den besten Arbeiten auf Papier umgesehen. Dabei seien sie auch in Berlin fündig geworden, wo aktuelle Bilder des einstigen Meisterschülers von Bernhard Heisig in der Galerie hingen. Das MoMa New York habe bereits eine Leinwand des 1960 in Leipzig geborenen und lebenden Rauch. Der Künstler ist einer der anerkanntesten Vertreter seiner Generation und ihrer Malerei. Seine Werke hängen in vielen großen internationalen Museen, sind unter Sammlern weltweit gefragt und kosten laut Lybke zwischen 40.000 und 180.000 Euro.

Die Wiener Ausstellung präsentiert zwanzig große Papierarbeiten Rauchs aus den vergangenen Jahren und ist bis 9. Jänner 2005 geöffnet. (APA/dpa)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Neo Rauch's 'Pfad' (2003, Ausschnitt)

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