Hintergrund: Die rote Steuerschraube

20. September 2004, 16:58
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Die angedachten Steuererhöhungen des SPÖ-Wirtschaftsprogramms

Das Steueraufkommen aus Vermögen macht nur 1,4 Prozent des gesamten Steueraufkommens aus - und liegt damit unter dem EU-Schnitt von 4,9 Prozent.

  • Grundsteuer (2002: 450 Mio. Euro): völlige Neuorganisation, weil große Immobilienvermögen kaum belastet werden.

  • Kommunalabgabe (2002: 1,8 Mrd. Euro): Verbreiterung der Grundlage zugunsten der kleinen und mittleren Unternehmen.

  • Dienstgeberbeitrag zum Familienlastenausgleichsfonds (2002: 3,2 Mrd. Euro): Derzeit zahlt der Arbeitgeber 4,5 Prozent. Die SPÖ will personalschwache und maschinenintensive Betriebe stärker miteinbeziehen.

  • Höchstbeitragsgrundlage in der Krankenversicherung (2002: 8,1 Mrd. Euro): Die SPÖ will diese von 3450 auf 4600 bis 5000 Euro anheben - trifft Besserverdiener und bringt laut SPÖ Mehreinnahmen von 250 Millionen. (DER STANDARD Printausgabe 02.09.2004)
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