Zum 14. Mal "szene bunte wähne"

6. September 2004, 22:55
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Das Programm des jungen Waldviertler Theaterfestivals mit internationaler Reputation

Krems - Frisches, aufregendes Theater für ein junges Publikum: Was vor 14 Jahren mit Überzeugungsarbeit begann, so Geschäftsführer Guido Wirth, hat sich zu einem Markenzeichen des Waldviertels mit internationaler Reputation entwickelt: Das "14. szene bunte wähne festival nö" geht vom 23. September bis 3. Oktober in Horn, Krems, Zwettl und - zum zweiten Mal grenzüberschreitend - im tschechischen Jindrichuv Hradec (Neuhaus) in Szene. 19 Gruppen und EinzelkünstlerInnen aus 12 Ländern treten in insgesamt 70 Veranstaltungen auf.

Wirth, der 1991 gemeinsam mit Stephan Rabl "szene bunte wähne" gründete, betonte bei der Programmpräsentation am Mittwoch in Krems seine Ansicht, dass es "elementar wichtig ist, so früh wie möglich mit Kunst in Berührung zu kommen". In diesem Sinne gibt es Theatererlebnisse bereits für Kleinkinder - wie die Produktionen "Die Farben des Wassers" der italienischen Gruppe La Baracca und "Syncope" mit Association Skappa aus Frankreich. Nach "oben hin" gibt es keine Altersgrenze, Emotionen und Fantasie zu erleben.

Austausch gefördert

Von Europa über Argentinien bis Afrika spannt sich der Bogen der Theatermacher. Mit dabei sind auch "Stammgäste" wie das Puppentheater Halle (D), das mit "Das Geheimnis des alten Waldes" bei der Eröffnung am 24. September in Horn (Vereinshaus) für eines der Highlights des Festivals sorgen wird. Krems, das für die Events die alte Sporthalle zur Verfügung stellt, startet am Tag zuvor mit "Rap Attack" mit Theaterblau aus Wien - einer Performance, die die Elemente der Hip Hop Kultur verbindet.

Von Beginn an Anliegen sind den Veranstaltern die intensive Begegnung und der Austausch der Künstler untereinander und mit dem Publikum. So hat sich der im Vorjahr eingerichtete "Festival-Treff" in Horn laut Wirth als "Renner" erwiesen. Eine derartige Einrichtung könnte auch in Krems etabliert werden, so Vizebürgermeister Wolfgang Derler (V). Aus Sicht der Kulturpolitik sei es wichtig, Kids insbesondere im Computer- bzw. Internet-Zeitalter Möglichkeiten zur Kreativität zu bieten. Das tut das Festival auch mit Workshops - u.a. zum Thema Gameboy. Zur Attraktivität des Festivals tragen diverse Rahmenprojekte wie eine Kurzfilmreihe mit preisgekrönten österreichischen und internationalen Streifen bei. (APA)

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