Zwölf Tote bei Kämpfen im Norden

2. September 2004, 11:57
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Linke Rebellen und rechte Paramilitärs kämpfen um Kontrolle über illegale Drogenplantagen

Bogota - Bei Kämpfen zwischen linken FARC-Rebellen und rechten Paramilitärs sind im Norden Kolumbiens mindestens zwölf Menschen getötet worden. Bei den Gefechten in der Nähe des Ortes San Jose de Palmar an der Grenze zu Panama sei es um die Kontrolle über illegale Drogenplantagen gegangen, teilten die Behörden am Dienstag (Ortszeit) mit. Die genaue Anzahl der getöteten Guerilleros und Paramilitärs sei unbekannt, fügte ein Sprecher hinzu.

Die "Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens" (FARC) und die "Einheiten zur Selbstverteidigung Kolumbiens" (AUC) liefern sich seit Jahren in vielen Landesteilen einen Kampf auf Leben und Tod. Fast immer geht es dabei um den lukrativen Drogenanbau und -schmuggel. (APA/dpa)

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