"Les Parisiens" und dann viel US-Kino

6. September 2004, 22:33
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Filmfestival von Deauville startet am Freitag mit Uraufführung des neuen Films von Jurypräsident Lelouche

Paris - Mit der Uraufführung des Streifens "Les Parisiens" von Claude Lelouch beginnt am Freitag die 30. Ausgabe des amerikanischen Filmfestivals von Deauville (Normandie), das bis zum 12. September läuft. Es handelt sich bei "Les Parisiens" um den ersten Teil der Trilogie "Le genre humaine".

Am offiziellen Wettbewerb beteiligen sich zehn Streifen: "Down to the bone" von Debra Granik, "Duane incarnate" von Hal Salwen, "Ethernal sunshine of the sportless mind" von Michel Gondry, "Heights" von Chris Terrio, "Loverboy" von Kevin Bacon, "Maria full of grace" von Joshua Marston, "Mean creek" von Jakob Estes, "Undertow" von David Gordon Green, "We don"t live here anymore" von John Curran und "The woodsman" von Nicole Kassel.

Claude Lelouch, der 1966 in Deauville bereits "Un homme et une femme" mit Ainouk Aimee und Jean-Louis Trintignant gedreht hatte, ist auch Jurypräsident bei der diesjährigen Jubiläumsausgabe der Festspiele. Mit Ausnahme des Präsidenten sind nach Angaben der Organisatoren alle Mitglieder der Jury heuer weiblich. Unter ihnen befinden sich die Schauspielerinnen Anouk Aimee, Mathilde Seigner, Lio und Marie-Josee Croze, die Fotografin Bettina Rheims, die Regisseurinnen Diane Kurys und Jeanne Labrune, die Journalistin Daniele Heymann und die Filmproduzentin Claudie Ossard.

Vorgestellt werden bei dem Festival auch einige große US-amerikanische Produktionen dieser Saison wie etwa "Catwoman" des Franzosen Pitof mit Sharon Stone und Halle Berry und Steven Spielbergs neuer Streifen "Terminal" mit Tom Hanks und Catherine Zeta-Jones. Auf dem Programm steht auch eine Retrospektive der Filme von Steven Spielberg, der in Deauville anwesend sein wird. Weitere Hommagen stehen für George Lucas und Glenn Close auf dem Programm. In Erinnerung an den Anfang Juli verstorbenen Marlon Brando werden die beiden Streifen "Der Pate" und "Apocalypse Now" von Francis Ford Coppola vorgeführt. (APA)

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