Fussballschlager Österreich-England: Staus vorprogrammiert

1. September 2004, 11:12
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Durch Umbau von Fly-Over auf Tangente Richtung Süden A23 nur einspurig befahrbar - Umsteigen auf Öffis empfohlen

Wien - Vor dem Wiener Fußball-WM-Qualifikationsspiel Österreich - England am Samstag Abend (Beginn 20:30 Uhr) werden den Besuchern bei der Anreise zum Ernst-Happel-Stadion die öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen. Da am Match-Abend der Fly-Over auf der Tangente umgebaut wird, ist die A23 im Bereich "Auffahrt Gürtel" bzw. "Knoten Gürtel" in Richtung Süden von 20.00 Uhr bis Sonntag 8.00 Uhr nur einspurig befahrbar. "Staus bei der Heimfahrt sind vorprogrammiert", betont Harald Lasser vom ÖAMTC.

Die Tangente in Richtung Süden sollte man am Samstagabend generell meiden. "Es gibt auch keine vernünftigen Ausweichempfehlungen", so Lasser. Aus Erfahrung weiß man, dass die Stadionparkplätze rasch voll sind. "Aber das ist nicht das Hauptproblem, irgendwo im Praterbereich findet man schon einen Stellplatz." Allerdings muss man nervenaufreibendes "Kreisen" und lange Fußmärsche in Kauf nehmen.

Öffis

Die Wiener Linien werden die Intervalle der U-Bahnlinie U1 verkürzen. Mit den verstärkt geführten Straßenbahnlinien 21, O und 5 (die beiden letzteren fahren sonst nur bis zum Praterstern, werden allerdings zum Teil "verlängert") kommt man direkt zum Prateroval. Auf der anderen Seite (vom dritten Bezirk) pendeln 83A-Autobusse verstärkt, berichtete Johann Ehrengruber von den Wiener Linien.

Nach dem Spiel können Fußballfans ein weiteres Service in Anspruch nehmen: Die Sonderlinien 29 (bis Floridsdorf), 43 (bis Hernals) und 45 (bis Ottakring) bringen Stadionbesucher quer durch Wien. "Das hat sich bewährt", sagte Ehrengruber. Für derartige Großeinsätze sind zusätzliche Fahrer und Mitarbeiter für die Abfertigung der Zuge notwendig, berichtete Ehrengruber. Die Abläufe seien eingespielt. Zu gröberen Zwischenfällen in den Transportmitteln kam es zuletzt nicht. "Im Vergleich mit internationalen Großstädten halten sich in Wien Vandalenakte sehr in Grenzen." (APA)

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