Moskauer Bahnhof nach Bombendrohung kurzfristig gesperrt

1. September 2004, 19:04
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Katastrophenschutzministerium: Falscher Alarm

Moskau - Die Bombendrohung in einem Moskauer Bahnhof ist ein falscher Alarm gewesen. Der Bahnhof Kurski in der Innenstadt sei wieder zu seinem normalen Betrieb zurückgekehrt, nachdem Sicherheitskräfte ihn zeitweise geräumt hätten, teilte eine Sprecherin des russischen Katastrophenschutzministeriums am Mittwochmorgen mit.

Zuvor hatte ein anonymer Anrufer vor einer Bombe gewarnt, wie die russische Nachrichtenagentur ITAR-TASS meldete. Sprengstoffexperten und Spürhunde suchten den Bahnhof in der Innenstadt daraufhin ab. Am Dienstag waren bei einem mutmaßlichen Selbstmordanschlag vor einem Moskauer U-Bahnhof zehn Menschen ums Leben gekommen. (APA)

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