"Action Day" gegen Dick Cheneys Ex-Fitrma Halliburton

1. September 2004, 19:08
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DemonstrantInnen mit Schweinerüssel-Masken werfen Geldscheine in die Luft

New York - Am Rande des Parteitags der Republikanischen Partei von US-Präsident George W. Bush in New York haben Demonstranten gegen die umstrittene Vergabe von Aufträgen an das US-Unternehmen Halliburton protestiert. Der Dienstag wurde von den Demonstranten zum "Tag der Aktionen" ausgerufen.

Demonstranten mit Masken, die Schweinerüssel darstellten, versammelten sich vor einem großen Hotel in Manhattan, in das Halliburton Delegierte der Republikaner zum Frühstück eingeladen hatte. Die Demonstranten warfen täuschend echt aussehende Geldscheine in die Luft.

Kritiker sagen, Halliburton sei bei der Vergabe von Aufträgen im Irak im Volumen von 18 Milliarden Dollar bevorzugt worden, weil die Firma Verbindungen zum US-Vizepräsidenten Dick Cheney hat. Cheney hatte das Unternehmen von 1995 bis 2000 geführt. Halliburton hatte die Anschuldigungen zurückgewiesen.

Die Firma ist im Irak mit verschiedenen Arbeiten beschäftigt, angefangen von der Postzustellung an US-Soldaten bis hin zur Wiederherstellung von Ölfeldern. Halliburton ist weltweit der größte Dienstleister für Ölfirmen.

Die Demonstranten der Gruppe "A31 Action Coalition" wollten den ganzen Dienstag über mit gewaltfreien Aktionen zivilen Ungehorsam üben, unter anderem mit Sitzblockaden und mit Straßentheater.

In New York hat am Montag der Parteitag der Republikaner begonnen, bei dem Bush offiziell zum Kandidaten für die Präsidentenwahl im November gekürt werden soll. Am Sonntag hatten nach Angaben der Veranstalter bereits rund 400.000 Menschen in der Stadt gegen Bush und dessen Politik demonstriert. (APA/Reuters)

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"A31 Action Coalition"

Direct Action

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    Außer Schweinerüsseln ...

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    ... war auch ein sich in "Hallibacon Bucks" wälzender Dick Cheney zu sehen.

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