Die Embryonen des Zebrafisches

6. September 2004, 12:47
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Nachdem sie die Eihülle verlassen haben, schwimmen sie als Larven frei umher

Vier Tage nach der Befruchtung haben die Embryonen des Zebrafisches (Danio rerio) die Eihülle verlassen - nun schwimmen sie als Larven frei im Wasser. Sie können jedoch noch nicht selbst fressen, sondern ernähren sich von ihrem Dotter. Die mit dem Computer kolorierte, rasterelektronenmikroskopische Aufnahme wurde von dem Tübinger Entwicklungsbiologen Jürgen Berger für den Wettbewerb "Bilder aus der Wissenschaft" der 78 deutschen Max-Planck-Institute gemacht. Während sich beim Wildtyp (rechts) die Mundöffnung unter den beiden dunklen Riechgruben normal ausbildet, ist der Unterkiefer bei der Mutantenlarve (links) um einiges kleiner. Bei dieser Mutante ist ein Gen verändert, das bei der Entwicklung des Mundes eine entscheidende Rolle spielt. Durch die Analyse von Zebrafischmutanten mit abnormaler Entwicklung des Kiefers hoffen die Wissenschafter, neue Erkenntnisse über Kiefermissbildungen beim Menschen zu gewinnen. (DER STANDARD, Printausgabe, 1.9.2004)
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    foto: berger/mpg
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