Schwierigkeiten eher mit heimischen "Fans"

4. September 2004, 21:07
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Hohe Sicherheitsvorkehrungen rund ums Match - Rund 1.000 Beamte im Einsatz - Nur 2.400 Karten an englische Fans

Wien - Rund um das Match gegen England am Samstag im Wiener Ernst-Happel-Stadion werden strikte Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Rund 1.000 Beamte - von Gendarmerie bis zur Spezialeinheit WEGA - sollen im und um das Stadion sowie in der Stadt für einen ruhigen Ablauf sorgen. Aus England werden lediglich 2.400 Fans erwartet.

Gästefans dreifach gecheckt

Mehr Tickets wurden vom englischen Verband nicht bestellt, man hätte ein doppelt so hohes Kontingent haben können. Hinweise auf die Einreise von Hooligans gab es zunächst keine, jeder englische Fan musste beim Kartenkauf seine Personalia bekannt geben. Die britischen Zuschauer werden drei Mal gecheckt. Nur wer eine Karte zum passenden Namen hat, kommt ins Stadion. Es habe mehrere Besprechungen mit englischen Kollegen gegeben, betonte Günther Marek, Leiter des Referats Sportangelegenheiten im Innenministerium. 13 britische Beamte kommen nach Österreich.

Probleme eher von Österreichern erwartet

Die Behörden erwarten Krawalle jedoch eher von heimischen "Fans". Auch beim freundschaftlichen Ländermatch gegen Deutschland am 18. August haben Rowdys aus Österreich versucht, Auseinandersetzungen anzuzetteln. Mit den deutschen Fans gab es dagegen keine Probleme.

Massive Polizeipräsenz - auch vor dem Matchtag - wird es im Prater und im ersten Bezirk geben, um Zwischenfälle zu verhindern. Hohe Sicherheitsvorkehrungen gelten auch rund um das Hotel, in dem das englische Team untergebracht ist.

"Fan Botschaft" am Schwedenplatz

Beim Schwedenplatz in der Wiener City wird eine "Fan-Botschaft" in Zusammenarbeit mit Fan-Betreuern eingerichtet. In einem Bus können sich Gäste aus England über das Match (Anfahrt, Ablauf etc.) informieren, teilte Marek mit.

Natürlich gibt es auch ein Verkehrskonzept. Falls notwendig, würde die an Samstagen gesperrte Rotundenalle geöffnet werden, auf alle Fälle für den Verkehr freigegeben werden am Samstagnachmittag die Stadionallee und die Meiereistraße. (APA/red)

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    Die Sicherheitsbehörden erwarten Schwierigkeiten eher von Seiten österreichischer Krawallmacher.

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