Teheran fordert Freilassung der entführten Franzosen

1. September 2004, 15:19
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"Diese Form des politischen Kampfes ist mit islamischen Regeln unvereinbar"

Teheran - Die iranische Regierung hat die Freilassung der im Irak entführten französischen Journalisten gefordert. "Diese Form des politischen Kampfes ist mit internationalen und islamischen Regeln unvereinbar", erklärte der Sprecher des Teheraner Außenministeriums am Dienstag nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA.

Anfang des Monats war ein iranischer Diplomat im Irak von der selben Extremistengruppe entführt worden, die auch die beiden Franzosen in ihrer Gewalt haben. Er ist weiterhin verschwunden. Die Entführer der Journalisten Georges Malbrunot und Christian Chesnot fordern eine Aufhebung des Kopftuchverbots an französischen Schulen. (APA/dpa)

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