Tausende demonstrieren in New York für Rechte der Armen

1. September 2004, 19:07
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Kundgebung zum Parteitag der Republikaner

New York - Zu Beginn des Parteitags der Republikaner sind am Montag in New York mehrere tausend Menschen gegen die Sozialpolitik der US-Regierung und für die Rechte der Armen auf die Straßen gegangen. Die Demonstranten versammelten sich zunächst vor dem Sitz der Vereinten Nationen im Stadtteil Manhattan und wollten zum Madison Square Garden ziehen, wo die Republikaner ihren viertägigen Konvent zur Nominierung von US-Präsident George W. Bush abhalten. Zu der Kundgebung hatte ein Bündnis zur Verteidigung der Rechte armer Menschen aufgerufen. Die Demonstranten forderten unter anderem einen besseren Zugang zu Bildung, Arbeit und Unterkunft.

Auf Plakaten waren Parolen zu lesen wie "Ernährt die Kinder, nicht den Krieg" oder "Schulen statt Gefängnisse". Vielfach war die Forderung nach einem Abzug der US-Armee aus dem Irak zu hören. Zum Klang von Trommeln skandierten die Kundgebungsteilnehmer an der Spitze des Demonstrationszuges: "Die Armut muss verschwinden." Einige Demonstranten riefen zur Wahl des unabhängigen Kandidaten Ralph Nader bei der Präsidentschaftswahl am 2. November auf. (APA/AFP)

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