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Kehrtwende von Bush zum Kampf gegen Terror: "Ich glaube nicht, dass man ihn gewinnen kann."
Diese Äußerung wurde von den Demokraten umgehend scharf kritisiert: Über Monate hätten die Republikaner "mit ihrer einzigartigen Fähigkeit" Wahlkampf betrieben, den Kampf gegen den Terrorismus zu gewinnen, sagte der demokratische Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten, John Edwards. "Das ist jetzt nicht die Zeit, die Niederlage einzuräumen".
In New York begann unterdessen der Parteitag der Republikaner, bei dem Bush als Kandidat für eine weitere Amtszeit nominiert werden wird. Umfragen zufolge ist der von Bush ausgerufene "Krieg gegen den Terror" - trotz aller Unzufriedenheit über die Wirtschaftslage und den Verlauf des Irakkriegs - für eine Mehrheit der Amerikaner der entscheidende Grund, ihn am 2. November im Amt zu bestätigen. In jüngsten Befragungen liegt Bush leicht vor seinem demokratischen Herausforderer John Kerry. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 30.8.2004/red)
Mit derStandard.at/Mobil sind Sie unterwegs immer top-informiert - mit Liveberichten und Postings!ich möchte hier wieder einmal auf islamonline verweisen. ein junger moslem aus indien möchte eine moderate madrassa gründen. es soll indisch und arabisch unterrichtet werden, aber sie wollen keinen islamischen geistlichen. sie suchen einen menschen der viel über den islam weiss , aber im leben steht und auch einen beruf ausübt.
insbesonndere die asiatischen moslems beginnen ein starke gegenbewegung und nennen das kind beim namen. sie meinen z.b. das die arabsichen faschisten nicht die alleinigen rechte auf den richtigen islam haben ...
http://islamonline.org/Discussio... rn+Madarsa
es gibt also hoffnung auf frieden ...
mfg
jta
Lese gerade das Buch " Media Control" von Noam Chomsky. In der Einleitung wird Terrorismus und die eigentliche Bedeutung dieses Wortes sehr genau behandelt.
Wenn man nun die allgemein gültige Definition des Wortes Terrorismus hernimmt und auf die alltäglich anfallenden Scharmützel auf diesem Planeten anwendet, kommt man zu dem traurigen Schluss, dass die USA seit ca. 30 Jahren der grösste Terrorist auf diesem Planeten ist - unabhängig vom Präsidenten und der Partei welcher er gerade angehört.
Die Verschränkung der Allmacht des Kapitals mit den politischen Eliten - unabhängig von der Parteizugehörigkeit - ist das eigentliche Problem. So lange das nicht gelöst ist, werden die USA diesen Planeten terrorisieren - ZWECKS GEWINNMAXIMIERUNG!
wer mal reinlesen will
www.zmag.org
da sind immer ein paar artikel von chomsky und ich glaube auch von postman online
das hat er schon zu beginn des afganistan krieges gesagt. er hat damals von einem langen kampf gesaprochen und dass es amerikanische opfer geben wird.
es ist keine kertwende, sondern die wiederholung einer feststellung.
nur, die medien haben das übergangen und sich vorwürfe hineingesteigert, dass der krieg ja immer noch nicht zu ende ist ...
was mir hier bei all den postings abgeht, ist wenigstens einer, der der hoffnung ausdruck verleiht, dass der amerikanische präsident irrt.
nein diese hoffnung scheint hier echt keiner zu haben.
mfg
johann potakowskyj
Dass die militärische Intervention im Irak gleichsam eine Änderung der US-Aussenpolitik im israelisch-palästinensischen Konflikt bedingt hätte und noch tut. Weniger Schutzmachtrolle Israels mehr Druck (auf beide Seiten) bei der Umsetzung der "Roadmap".
Ohne das, Mister, bleibt die Intervention ein einseitiger Eingriff in einer Krisenregion, der die "Akzeptanz zur Gewalt" nur erhöht.
bedeutet das amerikanische Land unsicherer machen. Daß das Kriegervolk USA zwar international selbstlegitimierte Tötungen vornehmen will, aber sich zugleich in die Hose scheißt wenn im Inland der Terror ihr Leben völlig einengt, ist nun einmal der paradoxe Knoten, mit dem die Republikaner jeden Tag ihres Lebens aufwachen müssen. Sie sollen ruhig Bush wählen, and I wish them a happy life.
da er praktisch das gleiche Programm vertritt wie Bush.
Bezogen auf den weltweiten Protest & Widerstand wäre deshalb paradoxerweise die Wiederwahl Bushs günstiger - da er so OFFENSICHTLICHE imperialistische Politik betreibt, dass er viel stärker polarisiert.
"Man könne Bedingungen schaffen, die es in einigen Weltgegenden "weniger akzeptabel" machten, Terror als Mittel zum Zweck einzusetzen."
Ich würde vorschlagen, Bedingungen zu schaffen, die es weltweit unnötig machen, Terror einzusetzen. Mag sein dass es sehr viel schwieriger ist eine Welt zu schaffen die sozial-ausgeglichen ist, aber langfristig bestimmt der einzige Weg. Menschen die unterdrückt werden, werden sich (verständlicherweise) immer zur wehr setzen, und sich befreien wollen.
sondern diejenigen, die eine realistische Chance sehen, durch Gewalt politische Macht zu erkämpfen. Dann schließen sich irgendwann auch die "unterdrückten Massen" an. Am Ende wird eine Herrschaftsordnung gegen eine andere getauscht, und es ist eine Frage der dann herrschenden Gewalt - Ökonomie, wieweit die Partizipation der Beherrschten geht. An der Logik der politischen Gewalt: daß jede zivile Ordnung voraussetzt, daß Gewalt monopolisiert und die Bevölkerung entwaffnet wird, ändert sich nichts.
mit bevölkerungsexplosion und grassem analphabetentum. zu glauben, ein bisserl öl in der erde berechtigt zu weltherrschaft.
naja die scheinchs werden sich sagen, was ist eigentlich der unterschied zwischen analphabeten und geistigen nackerpatzln?
die analphabeten schreiben wenigstens keine schmarren in internetforen.
mfg
johann potakowskyj
ich denke, man kann Menschen nur "unterdrücken",, wenn diese das zulassen, wobei sie sich danach "unterdrückt" fühlen und dieses Gefühl auch echt ist, auch wenn sie sich die Situation zumindest zu dem Teil, der ihrer Verantwortung unterliegt -der natürlich je nach Mensch riesig oder winzig sein kann- selbst zuzuzschreiben haben als der unmittelbare Verursacher derselben. Und eine Gesellschaft denken, die unter der Prämisse stehen soll, dass Menschen nicht unterdrückbar seien, ist sehr schwer, weil alle bisherigen im kollektiven Bewusstsein schnell greifbaren Modelle von Gesellschaft auf der Prämisse basieren, dass Unterdrückung möglich und richtig ist. Aber es wäre einen Feldversuch wert... ;-)
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