Beko wegen Sondereffekts in die Verlustzone gerutscht

8. September 2004, 14:05
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Konzernergebnis drehte im Halbjahr von plus 0,4 auf minus 1,8 Millionen Euro - Operative Ergebniszahlen positiv - Umsatz akquisitionsbedingt um 86 Prozent höher

Wien - Die Unternehmensgruppe der börsenotierten Wiener IT-Finanzholding Beko hat im Halbjahr wegen eines steuerlichen Sondereffekts (Wertberichtigung von Verlustvorträgen) unterm Strich mit minus 1,8 (Vorjahr: plus 0,4) Mio. Euro rote Zahlen geschrieben. Das Ergebnis pro Aktie fiel in den ersten sechs Monaten 2004 von plus 6 auf minus 30 Cent, wie Beko am Montag in einer Presseinformation mitteilte.

Gewinne im operativen Geschäft

Demgegenüber wies das operative Geschäft Gewinne, wenn auch zum Teil niedrigere, aus: So stieg das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (Ebdit) von 1,9 auf 4,8 Mio. Euro, während das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (Ebit) von 1,1 auf 0,9 Mio. Euro sank. Der Gewinn vor Steuern blieb mit 0,6 (nach 0,8) Mio. Euro ebenfalls hinter dem Vorjahreswert zurück. Deutlich gestiegen ist im Halbjahr der Umsatz und zwar um 86 Prozent von 26,0 auf 48,2 Mio. Euro (der Zuwachs enthält die seit Oktober 2003 erstmals konsolidierte AC-Service mit 22,6 Mio. Euro). Keine Angaben gab es zum Ausblick für Umsatz und Ergebnis in diesem Jahr.

Beteiligungen an 35 Firmen

Im Konzern der Beko Holding, die an mehr als 35 Firmen - darunter CLC und Brain Force Software - beteiligt ist, waren in der ersten Jahreshälfte 2004 durchschnittlich 959 (Vorjahr: 680) Mitarbeiter beschäftigt. Wie berichtet hat Beko zuletzt die Sperrminorität an dem in Frankfurt börsenotierten deutschen IT-Dienstleister Triplan erworben. (APA)

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