Wer arbeitet schwer?

14. September 2004, 23:10
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Das Nachtschwerarbeitergesetz definiert für Nachtschwerarbeit (zwischen 22 und 6 Uhr) folgende Bedingungen:

  • Arbeit in Bergbaubetrieben, im Stollen- und Tunnelbau (mehr als 100 Meter Tiefe);

  • Belastende Hitze (30 Grad Celsius, 50 % relative Luftfeuchtigkeit);

  • Überwiegender Aufenthalt in Kühlräumen (unter - 1 Grad), ständiger Temperaturwechsel;

  • Andauernd starker Lärm (85 Dezibel), gesundheitsgefährdende Erschütterungen;

  • Permanente Arbeit am Bildschirmarbeitsplatz;

  • Ständig gesundheitsschädigendes Einwirken von Schadstoffen;

  • Spezial-Bauarbeiten in heißen Öfen;

  • Schwere körperliche Arbeit bei besonderer Hitze. Als schwere Arbeit gilt, wenn bei achtstündiger Arbeitszeit mindestens 2000 Arbeitskalorien verbraucht werden. (nim/DER STANDARD, Printausgabe, 30.8.2004)
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