Über 100 Flüchtlinge im Pazifik geborgen

1. September 2004, 19:19
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Menschen sollen nach Ecuador zurück gebracht werden

Quito - Ein Schiff der amerikanischen Küstenwache hat am Freitag während einer Patrouillenfahrt in internationalen Gewässern im Pazifik 106 Flüchtlinge aus Ecuador von einem sinkenden Fischerboot geborgen. Wie die US-Botschaft in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito erklärte, trieb das zwölf Meter lange Boot ohne Kapitän und Besatzung 665 Kilometer vor der Küste Ecuadors.

Die Flüchtlinge sollten am Samstag in ihre Heimat zurückgebracht werden. Menschenschmuggel ist in Ecuador zu einem lukrativen Geschäft geworden. Die Schleuserbanden bringen die Flüchtlinge gewöhnlich mit Booten nach Mittelamerika, von wo aus diese dann versuchen, auf dem Landweg illegal in die Vereinigten Staaten zu gelangen. (APA/AP)

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