Telekom Austria präsentierte "Next Generation Media"

3. September 2004, 10:22
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Multimedia-Applikationen sollen erstmals mit Interaktivität gekoppelt werden

Die Technologiegespräche beim diesjährigen 60. Europäischen Forum Alpbach nahm die Telekom Austria (TA) zum Anlass, im großen Stil ihr jüngstes Kind zu präsentieren: "Next Generation Media" (NMD) wird laut Bereichsleiter Helmut Leopold das Medienverhalten des End-Users in den nächsten Jahren revolutionieren.

Vereint

"Mit NGM sind Multimedia-Applikationen und Interaktivität erstmals vereint", charakterisierte Leopold am Donnerstagabend das Projekt. Klassisches Broadcasting (Fernsehen, Radio), Sparten-TV, interaktive Multimedia-Applikationen, Video on Demand, Konferenzschaltungen und Internet sollen künftig mit einer einzigen Benutzeroberfläche konsumiert werden können.

Nicht mehr als 150 Euro kosten

Die technischen Voraussetzungen sind längst gegeben: Ein Fernseher, ein ADSL-Anschluss und eine Settop-Box, sie soll bei der Markteinführung nicht mehr als 150 Euro kosten - mehr braucht man nicht zum künftigen neuen Multimedia-Vergnügen. "Unser Angebot funktioniert außerdem 'on any device', also auch am Laptop oder sogar am PDA (Handheld Computer, Anm.), und ist daher extrem mobil", so Leopold.

Integrierte, interaktive Multimedia-Terminals werden zum Massenangebot

Der nötige Content, vor allem im Bereich Sparten- und Interaktives Fernsehen, existiert freilich noch nicht. Dennoch will die Telekom Austria schon jetzt, lange vor der eigentlichen Produktpräsentation, mit ihrem Projekt an die Öffentlichkeit, um sich einen Vorsprung in der Systementscheidung zu verschaffen, denn eines ist für die Telekom-Experten sicher: Integrierte, interaktive Multimedia-Terminals werden zum Massenangebot.

Um besagten Innovations- und Wettbewerbsvorteil künftig auch nützen zu können, ist die TA mit renommierten Branchenpartnern Entwicklungskooperationen eingegangen: Mit an Bord sind in der Initiative namens "IPv6" Alcatel, Cisco Systems, IBM, Juniper Networks, Kapsch, Microsoft und Siemens. (APA)

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