Kolumbien liefert Paramilitärchef an die USA aus

1. September 2004, 15:25
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Salamanca soll wegen Drogenhandels Prozess gemacht werden - Anführer der rechtsextremen AUC im November verhaftet

Bogota - Die kolumbianische Regierung hat den Weg für die Auslieferung eines hochrangigen Paramilitärchefs an die Vereinigten Staaten freigemacht. Präsident Alvaro Uribe genehmigte am Donnerstag die Auslieferung von Arturo Calderon Salamanca, dem in den USA wegen Drogenhandels der Prozess gemacht werden soll.

Salamanca und andere Mitglieder der paramilitärischen Vereinigten Selbstverteidigungskräften (AUC) werden beschuldigt, "regelmäßig tonnenweise Kokain" per Schiff über Mexiko in die USA geschmuggelt und die Droge auch hergestellt zu haben. Der Haftbefehl gegen den 35-Jährigen wurde bereits Mitte Jänner vergangenen Jahres im US-Staat Florida ausgestellt. Gefasst wurde er im November. (APA)

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