"New Yorker" für Moskau

3. September 2004, 23:29
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Raiffeisen weiß nichts von Finanzierung - Russisches Magazin gleicht US-Titel - ohne Segen des Vorbildes

Moskau/Wien - Aufs Haar gleicht ein neues Moskauer Magazin dem renommierten US-Titel "The New Yorker". Gestartet ist es vergangenen Freitag ohne Segen des Vorbildes.

1,5 von 2,5 Millionen Dollar Startkapital stammen von Raiffeisen, erklärt Verlegerin Paola Messana der "New York Times". Die frühere Korrespondentin der französischen Nachrichtenagentur AFP spricht von einem langfristigen Kredit der Moskauer RZB-Tochter. Bankgeheimnis, verweigert sie Auskünfte. Doch Insider dementieren den Kredit.

Novy Ochevidec, neuer Augenzeuge, heißt das Magazin. Dort will von einem Plagiat nichts wissen und beruft sich auf literarische Magazine in Russland um 1900.

Kopiert wird in Russland munter - bis hin zu einer Version von "Sex and the City". (fid/DER STANDARD, Printausgabe, 27.8.2004)

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