Schweizer Schillerpreis an Christoph Keller

1. September 2004, 13:16
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Für autobiografischen Roman "Der beste Tänzer"

Zürich - Christoph Keller erhält für seinen autobiografischen Roman "Der beste Tänzer" den mit 10.000 Franken (ca. 6.500 Euro) dotierten ZKB Schillerpreis. Die Auszeichnung wird jährlich auf Antrag des Stiftungsrats der Schillerstiftung an Autorinnen und Autoren vergeben, die die Schweizer Literatur bereichern und prägen.

Der 1963 in St. Gallen geborene Keller studierte Slawistik und Anglistik und lebt in St. Gallen und New York. Sein Buch ist die Chronik einer Familie und einer Krankheit. Wie seine beiden Brüder erkrankt Keller an spinaler Muskelatrophie (SMA). Humorvoll und gelassen erzählt er in seinem Roman alltägliche Begebenheiten eines Mannes, der im Rollstuhl sitzt.

Der Preis der Schweizerischen Schillerstiftung ist der einzige nationale Schweizer Literaturpreis und zugleich der älteste. 2005 feiert die Schweizerische Schillerstiftung ihr 100-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass wird auch der Große Schillerpreis, der nur alle drei bis acht Jahre verliehen wird, zum 17. Mal vergeben. (APA/sda)

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