DVD-Rekorder profitieren von Preisverfall und mehr Anwendungen

2. September 2004, 13:41
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Gute Fehlerkorrektur kann DVD-Kratzer ausbügeln

Noch gehen mehr VHS- als DVD-Rekorder über die Landentheke. Doch fallende Preise, komfortable Nutzung und neue Modelle mit Festplatte überzeugten auch die Stiftung Warentest. In dem am Donnerstag veröffentlichten "test"-Heft nahmen die Experten drei VHS- und zehn DVD-Rekorder unter die Lupe. Waren die klassischen VHS-Rekorder in Preis und Aufnahmedauer bisher unschlagbar, so kostet der billigste DVD-Rekorder im Test nur noch 266 Euro. Das Problem der Aufnahmedauer löst eine Festplatte, die sogar zeitversetztes Fernsehen erlaubt. Ruft etwa die beste Freundin während des spannenden Krimis an: einfach auf den Knopf drücken, in Ruhe zu Ende telefonieren und dann an der gleichen Stelle weiterschauen.

Zwei Stunden in sehr guter Qualität

Auf einen DVD-Rohling passen bei sehr guter Bildqualität zwei Stunden, wie die Tester vorrechnen. Je niedriger die Qualität, desto längere Aufnahmen sind auf DVD möglich. Ab vier Stunden Laufzeit lieferten VHS- und DVD-Rekorder etwa vergleichbare Ergebnisse. Nützliche Extras wie zeitversetztes Fernsehen oder Überspielen klappen jedoch nur mit makellosen DVDs, wie die Tester betonen - Kratzer oder Fingerabdrücke könnten nämlich Fehler produzieren, die nur eine gute Fehlerkorrektur wie etwa beim Panasonic DMR-E 55 EG ausbügeln könne.(APA/AFP)

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    foto: panasonic
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