Irreführende Anti-Linux-Werbung muss geändert werden

6. September 2004, 11:12
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Britische Werbeaufsicht sieht Microsoft Inserat als irreführend und verlangt Änderungen

De britische Advertising Standards Authority (ASA) hat Microsoft zur Abänderung einer Anti-Linux-Pro-Windows-Kampagne aufgefordert. Aus Sicht der ASA sei die Werbung irreführend und in der gezeigten Form nicht richtig.

"Linux ist zehnmal so teuer wie Windwos"

Die Anzeige erschien in einem IT-Magazin unter dem Titel "Die Kosten von Linux und Windows im Vergleich. Schauen wir uns die Fakten an". Aufgrund zahlreicher Beschwerden wurde die Werbebehörde aktiv. In der Anzeige wurde Windows auf einem Dual-900MHz Xeon mit Linux auf einem IBM z900 Mainframe verglichen. Die Anzeige enthielt eine Grafik über die Kostenunterschiede der beiden Betriebssysteme auf den unterschiedlichen Systemen. Und hatte als Conclusio den Satz "Linux erwies sich als mehr als zehn Mal so teuer wie Windows".

Unterschiedliche Hardware

Die Beschwerden gegen diese Werbung drehten sich um die unterschiedliche Hardware, die bei dem Vergleich zum Einsatz kam. Aus Sicht der Kritiker würde die Werbung aussagen, dass Linux generell zehn Mal so teuer wie Windows wäre. Die Werbeaufsicht schloss sich dieser Meinung an und kam zu dem Schluss, dass "weil der Vergleich auch Hardware und nicht nur das Betriebssystem inkludierte, konnte nicht gezeigt werden, dass Linux zehn Mal so teuer wie Windwos wäre". Die Behörde entschied daher, dass das Inserat irreführend wäre und Microsoft die Anzeige umändern soll. (red)

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