Siemens liefert GSM-Technologie nach Russland

2. September 2004, 11:26
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Provider MegaFon zahlt 60 Mio. Euro

Der Mobilfunkbereich der Siemens AG Siemens mobile, hat mit dem drittgrößten russischen Provider MegaFon einen Vertrag zur Erweiterung des GSM-Netzes geschlossen. Wie beide Unternehmen heute, Mittwoch, mitteilten, umfasst die Vereinbarung die Lieferung und Installation von Vermittlungs- und Funktechnologie und intelligenten Netzen in den Regionen Wolga und Ural. Der Deal hat einen Wert von 60 Mio. Euro.

Durch die Erweiterung will MegaFon die Netzkapazitäten erhöhen. Bis Ende 2004 plant der Betreiber, mehr als elf Mio. Mobilfunkteilnehmer mit dem Mobilfunkstandard GSM abzudecken. Derzeit verweist MegaFon auf rund 9,9 Mio. Kunden. Die Zahl der Mobilfunkteilnehmer in Russland hat sich im vergangenen Jahr von 18 Millionen auf 36 Millionen verdoppelt. Anfang Juni hatte bereits Nokia einen Deal zur Erweiterung des GSM/GPRS-Netzwerks des russischen Providers im Wert von 350 Mio. Dollar unterzeichnet.

Ebenfalls heute, Mittwoch, teilte Siemens mit, dass die Sparte Information and Communication Networks zusammen mit dem australischen Systemhaus Satelco 200 öffentliche Schulen in Südaustralien mit modernen Telekommunikationssystemen ausstattet. Dadurch wird den Schulen laut Siemens der Zugang zur IP-basierten Kommunikation ermöglicht. Über finanzielle Details des Vertrages mit der südaustralischen Regierung wurde nichts bekannt. (pte)

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