OpenOffice mit eigener Datenbank

2. September 2004, 13:41
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Version 2.0 soll Anfang 2005 erscheinen und wird zahlreiche Neuerungen bieten

Die kommende Version des Open-Source-Officepakets OpenOffice 2.0 wird über eine eigene Datenbank verfügen. Da es Anwendern von OpenOffice bislang nur möglich war, auf bestehende Datenbanken zurückzugreifen, aber keine eigenen zu erstellen, wird dieser Schritt als wichtiger Meilenstein gesehen um gegen Microsofts Office-Paket und Suns StarOffice mitzuhalten.

HSQLDB

Als eigenständige Datenbankanwendung wird HSQLDB zum Einsatz kommen. Diese ermöglicht es, eigene Datenbanken auf dem Arbeitsrechner zu erstellen - ein Features, das bislang in OpenOffice nicht möglich war; im Gegensatz zu Microsofts Office mit Access oder Suns StarOffice mit Adabas.

Neuerungen

OpenOffice 2.0 steht derzeit nur für Entwickler in einer Vorversion zur Verfügung. Eine erste offizielle Beta-Version wird für Dezember erwartet, im März/April 2005 soll dann die fertige Version verfügbar sein. In OpenOffice 2.0 wird es zudem ein neues Dateiformat, das weiterhin auf komprimierten XML-Dateien beruht, geben, das sich aber dann nach den Beschlüssen der Organization for the Advancement of Structured Information Standards (OASIS) richten wird. OASIS hat es sich zum Zeil gesetzt ein neues Standardformat für Office-Anwendungen zu definieren, um so den Dokumentaustausch zu erleichtern. Dieses OASIS-Format wird in naher Zukunft unter anderem vom Officepaket KOffice für den Unix/Linux-Desktop KDE verwenden werden, auch andere Hersteller sollen bereits Unterstützung zugesagt haben. Weitere Änderungen in OpenOffice 2.0 werden sich im Look-and-feel finden lassen. So soll sich die Oberfläche an die eingestellte Desktop-Oberfläche anpassen.(red)

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