Häupl ist "vorsichtig optimistisch"

13. September 2004, 18:48
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Wiener Bürgermeister hält "bei gutem Willen positives Verhandlungsergebnis" für möglich

Wien - Vorsichtig optimistisch beurteilt der Wiener Bürgermeister und derzeitige Vorsitzende der Landeshauptleute-Konferenz, Michael Häupl (S), den Stand der Gespräche um den Finanzausgleich. "Die gestrigen Verhandlungen sind für mich so zu beurteilen, dass bei gutem Willen ein positives Verhandlungsergebnis möglich erscheint", so Häupl am Dienstag im Wiener Rathaus in seiner ersten Pressekonferenz nach dem Sommerurlaub.

"Pakt der Bundesländer" gegen Grasser

Für den Wiener Bürgermeister ist das eine Beurteilung, "die ich noch im August nicht so getroffen hätte". Die Phase des Beziehens von Positionen und der Kampfrufe sei nun jedenfalls beendet, meinte er. Häupl hatte noch am vergangenen Sonntag Sympathien für einen "Pakt der Bundesländer gegen Raubritter Karl-Heinz Grasser" gezeigt, den der Kärntner FPÖ-Obmann Martin Strutz gefordert hatte.

An seiner grundsätzlichen Position in Finanzierungsfragen habe sich jedenfalls nichts geändert, betonte Häupl. Die Wohnbauförderung bezeichnete er als "unverhandelbar", wichtigster Punkt sei die Finanzierung des Gesundheits- und Spitalswesens. (APA)

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