Ottakringer-Umsatz stagnierte im Halbjahr

8. September 2004, 13:29
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Konzern-Erlöse und Mitarbeiterstand nun ohne Innstadt-Brauerei niedriger - Zuversicht für Gesamtjahr

Wien - Der Umsatz der börsennotierten Ottakringer Brauerei AG (Wien) ist im 1. Halbjahr stagniert und im Konzern durch die Dekonsolidierung der Innstadt-Brauerei AG zurückgegangen.

In der AG wurden von Jänner bis Juni 35,31 Mio. Euro umgesetzt, nach 35,03 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Cash-Flow legte auf 3,28 (3,04) Mio. Euro zu, gab Ottakringer am Dienstag bekannt. Die Investitionen verringerten sich von 3,09 auf 2,96 Mio. Euro.

Im Konzern ging der Umsatz von 41,53 auf 35,69 Mio. Euro zurück, nachdem der Anteil an der Innstadt-Brauerei AG unter 50 Prozent gefallen ist und sich nur noch im anteiligen EGT-Ergebnis niederschlägt. Der Cash-Flow verringerte sich von 3,82 auf 3,38 Mio. Euro, und die Investitionen sanken von 3,58 auf 3,02 Mio. Euro. Das EGT wird mit 0,40 (0,43) Mio. Euro beziffert. Der Mitarbeiterstand sank von 321 auf 210 Mitarbeiter.

Zuversichtlich

Im Ausblick auf das Gesamtjahr 2004 heißt es, man sei zuversichtlich, das außergewöhnlich gute Ergebnis des Vorjahres abermals zu erreichen. Diese Zuversicht stütze sich unter anderem auf die im Vergleich zu den Monaten Mai, Juni und Juli zuletzt freundlichere Wetterlage.

Der Inlands-Ausstoß der Ottakringer Brauerei sank in den ersten sechs Monaten um 1,2 Prozent auf 265.400 Hektoliter. Damit schnitt das Unternehmen noch besser ab als die gesamte Branche (einschließlich alkoholfreie Getränke), die einen Rückgang um 2,8 Prozent auf 4,073.000 Hektoliter hinnehmen musste. Der Grund dafür liege vor allem im verregneten und kühlen Wetter gegen Ende der ersten Jahreshälfte. Alkoholfreie Getränke der Ottakringer verzeichneten im Inland einen ähnlichen Rückgang um 1,7 Prozent auf 84.200 Hektoliter. Die Exporte brachen um 20 Prozent ein, auf 18.400 (nach 22.900) Hektoliter.

Unveränderte Dividende

Die ungarische Ottakringer-Schwester Brauerei Pecs konnte dank zusätzlicher Lohnabfüllungen den Umsatz um 0,8 Prozent (auf 35,31 Mio. Euro) und den Cashflow um 7,9 Prozent (auf 3,28 Mio. Euro) steigern.

Für 2003 zahlte die Ottakringer Brauerei AG wie berichtet eine unveränderte Dividende von 77 Cent auf Vorzugsaktien, Stammaktien und Kapitalanteilscheine. Wie berichtet wurde in der AG im Vorjahr - bei einer Umsatzsteigerung von 68,59 auf 72,76 Mio. Euro - das Betriebsergebnis von 101.000 Euro auf 1,48 Mio. Euro deutlich verbessert. Das Vorsteuerergebnis (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, EGT) stieg von 1,14 auf 2,08 Mio. Euro. Der Bierabsatz in Österreich kletterte 2003 um 7,5 Prozent oder "8 Millionen Krügel" auf 558.000 Hektoliter.(APA)

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