Schnüffeln
Laut eco ist das Ziel des neuen Entwurfs, dass Bürgerinnen und Bürger keinen einzigen technischen Kommunikationsweg mehr finden, der nicht vom Staat abgehört werden kann. Dazu wollen die staatlichen Organe sämtliche Internetanschlüsse (IP-Adressen, Internet-Protokolle) und Gerätekennungen von Handys (IMEI, International Mobile Equipment Identity) sowie von kompletten Funkzellen und allen WLAN-Hotspots personenbezogen erfassen, um im Bedarfsfall Abhörmaßnahmen einleiten zu können.
Transparent
Vor allem die staatliche Überwachung der IP-Adressen der Bevölkerung wird sehr rasch zu einem "durchlöcherten Bürger" führen, warnt eco. Der Grund: Künftig werden immer mehr Geräte mit einem Internetanschluss ausgestattet werden, vom Audio- und Video-Equipment über Waschmaschinen, Kühlschränken bis zum Auto. "Zu einer einzelnen Person könnten künftig über 100 IP-Adressen gehören, von der Kaffeemaschine bis zur Armbanduhr", warnt eco-Vorstand Klaus Landefeld. "Leidtragender wäre dann jeder in Deutschland, der einen Telekommunikationsanschluss besitzt. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Menschen gegen so eine Hightech-Überwach zu wehren wissen", so Landefeld. (pte)
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Es gibt auch für den Bürger, der glaubt, er habe nichts zu verbergen, gute Gründe, solche Entwicklungen mit ungutem Gefühl zu beobachten.
Hier einige der Aspekte dazu
http://philipps-welt.info/privacy.htm
eco-Vorstand Klaus Landefeld macht sich Sorgen ? Auch dieser denkt dabei wohl in erster Linie an sich selbst ... Leider ist Täterschutz sowieso immer noch wichtiger als präventiver Opferschutz, auch das Heer von Winkeladvokaten muß natürlich weiterhin geschützt werden.
@ Matias: deshalb wird wohl nichts draus werden.
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