
Der WWF warnt: Die Unechten Karettschildkröten (Caretta caretta) sind akut bedroht.
"Der National Marine Park Zakynthos ist einer der letzten Plätze im Mittelmeer, wo die Unechten Karettschildkröten ihre Eier ablegen können", erklärte WWF-Artenschutzexpertin Beate Striebel. Der WWF fordert daher mit einer E-Petition ein sofortiges Eingreifen der griechischen Regierung.
Zakynthos
Feiner weißer Sandstrand, türkisblaues Meer ... die griechische Insel Zakynthos beherbergt aber noch einen ganz anderen außergewöhnlichen Schatz: Die größte Schildkrötenpopulation der Unechten Karettschildkröte im Mittelmeer nistet auf der malerischen Insel. "Derzeit schlüpfen die jungen Schildkröten und gleichzeitig fahren TouristInnen mit ihren Motorbooten ungehindert in die Schutzzone hinein oder spielen Volleyball selbst zwischen gekennzeichneten Nestern", ärgerte sich Striebel.
Die MitarbeiterInnen des National Marine Park Zakynthos, der auch vom WWF und der griechischen NGO Archelon unterstützt wird, haben in den letzten Jahren erfolgreich das Treiben von TouristInnen auf den Schildkröten-Stränden kontrollieren können. Heuer jedoch konnte der Nationalpark seine Aufgaben nicht erfüllen, da die Unterstützung durch die griechische Regierung ausblieb und MitarbeiterInnen über Monate keinen Lohn erhielten. Der WWF fordert, dass die griechische Regierung Verantwortung übernehmen soll.
Illegaler Handel
Neben der Zerstörung des Lebensraumes ist die Schildkröte auch durch den Souvenirhandel bedroht. Unzählige Souvenirs aus bedrohten Arten (geschützt durch das Washingtoner Artenschutzabkommen CITES) werden an den Grenzen beschlagnahmt, darunter auch immer wieder Schildkrötenpanzer und Produkte aus Schildpatt. Jährlich werden 43.000 Schildkröten weltweit illegal gehandelt.
Der WWF fordert daher, dass alle notwendigen Maßnahmen zur Rettung der letzten Unechten Karettschildkröten in Zakynthos ergriffen und dass die CITES-Bestimmungen zum Schutz bedrohter Arten eingehalten werden. (red)
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Ich bin schon 30 Jahre auf Zakynthos-komme aus Österreich, wohne genau in diesem Gebiet was die Griechen als Marina Park angeben. Erst vor kurzen habe ich einen Leserbrief diesbezüglich bekommen, nachzulesen auf http://www.zakynthos.at/greece-news.htm , es steigen einen die Haare zu Berge wenn man sieht wie die hiesige Behörden mit den Umweltschutz umgehen, auch Schreiben an den griechischen Ombudsmann Mr. Giorgos Kaminis in Athen welcher eigentlich für solche Probleme weiterhelfen sollte wurden erst bei 2. Anschreiben beantwortet das man sich an die örtlichen Gemeinde wenden soll, was hier nichts hilft,trotz Verbot wird hier gebaut auf Teufel komm raus, ist alles eine Frage des Geldes. Gerne stehe ich für weitere fragen zur Verfügung.
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