Stahlproduktion weltweit gestiegen

8. September 2004, 13:57
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Ein Viertel stammt aus China - Österreich weitete Produktion über EU-Schnitt aus

Wien - Deutlich zugelegt hat die weltweite Stahlproduktion in den ersten sieben Monaten 2004. Getrieben wurde die Entwicklung vor allem durch China, das nicht nur hohe Stahlnachfrage, sondern auch starke Produktionszuwächse verzeichnete. Wie der Weltstahlverband (IISI) am Mittwoch bekannt gab, legte die Stahlerzeugung im Reich der Mitte von Jänner bis Juli um über ein Fünftel (21,0 Prozent) zu. Damit steuerte China knapp ein Viertel der um 8,2 Prozent gestiegenen globalen Rohstahlproduktion von 589,7 Mio. metrischer Tonnen zu.

Gemächlicher entwickelte sich die Herstellung in der EU, wo die 25 Mitglieder mit 113,9 Mio. Tonnen um 5,2 Prozent mehr Stahl produzierten als im Vorjahreszeitraum. Wachstumsmotor waren Polen, das um ein knappes Fünftel (19,9 Prozent) mehr Stahl auf den Markt warf vor Großbritannien (10,5 Prozent) und Spanien (10,1 Prozent). Überdurchschnittlich steigerte auch Österreich seinen Ausstoß mit plus 6,2 Prozent auf 3,9 Mio. Tonnen. In Deutschland legte der Ausstoß lediglich um 2,5 Prozent zu.

Im restlichen Europa erhöhte sich der Output um 13,1 Prozent und in Russland um 4,1 Prozent. Die USA lagen mit plus 4,4 Prozent fast auf dem Nordamerika-Mittel (4,5 Prozent). In Südamerika erhöhte sich die Stahlerzeugung um 5,8 Prozent, während sie sich in Afrika um einen halbes Prozent verringerte. Den stärksten Anstieg verzeichnete - hauptsächlich wegen China - Asien mit einem Zuwachs um 11,8 Prozent.(APA)

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