"Presse"-Herausgeber: Busek "kann dazu nichts sagen"

3. September 2004, 23:29
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Ex-Vizekanzler zu "Format"-Bericht: "Wer das schreibt, weiß mehr als ich"

Erhard Busek will keine konkreten Gespräche über ein mögliches Engagement bei der "Presse" bestätigen. Über die in "Format" kolportierten Pläne, ihn zum Herausgeber der Tageszeitung zu machen, zeigte er sich gegenüber der APA zwar nicht verwundert, aber doch - nach eigenen Angaben - uninformiert.

"Ich kann dazu nichts sagen. Wer das schreibt, weiß mehr als ich", so Busek am Rande der Eröffnung des diesjährigen Forum Alpbach. "Format" zitiert den früheren ÖVP-Chef und Vizekanzler in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe mit den Worten, er sei gefragt worden, "ob ich mir vorstellen kann, einem Führungsgremium der 'Presse' anzugehören". Allerdings sei es noch zu früh, darüber zu reden.

Konfrontiert man Presse-Manager Reinhold Gmeinbauer mit Informationen des STANDARD aus seinem Haus, Michael Fleischhacker sei nun als künftiger Chefredakteur fix, bestreitet der Entscheidungen darüber. Die "Presse" soll wie berichtet in die Verlagsgruppe ET Multimedia eingebracht werden, der 50 Prozent am "Wirtschaftsblatt" gehören. Diese Fusion wurde laut "Format" nun beim Kartellgericht angemeldet. Dort und bei der Wettbewerbsbehörde wusste man Donnerstag noch nichts davon. (fid/DER STANDARD, Printausgabe, 20.8.2004; APA)

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    Im Gespräch: Erhard Busek.

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