AK warnt vor unseriösen Nebenjobinseraten

2. September 2004, 15:05
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Neue Broschüre "Unseriöse Nebenjobs" mit wichtigen Tipps und Informationen

Wien - Die Arbeiterkammer (AK) warnt vor findigen Geschäftemachern, die Nebenjobs mit Superverdiensten in Tageszeitungen, im Internet oder in Flugblättern anbieten. "Alles nur ein Schmäh - die Konsumenten zahlen drauf, Job gibt's keinen", so die AK-Konsumentenschützer in einer Aussendung. "Einfallsreiche Geschäftemacher versuchen aus der Not arbeitsuchender Menschen Kapital zu schlagen." Im neuen Folder "Unseriöse Nebenjobs" finden KonsumentInnen wertvolle Tipps und Informationen (Download siehe Kasten links).

"Anleitung zur Selbstständigkeit"

"Konsumenten sollen jedenfalls bei Inseraten vorsichtig sein, die schnelles Geld versprechen", betonen die AK-Konsumentenschützer. "Meist sind es Heimarbeiten wie Kugelschreiber zusammenbauen oder eigene Bastelarbeiten verkaufen. Oder es werden Konzepte vorgestellt, wie sich KonsumentInnen selbstständig machen können."

Informationen werden dann oft nur durch Anruf bei einer teuren 0900er-Nummer oder durch Überweisung von Geldbeträgen geboten. In der Folge werden dann oft nur weitere Adressen übermittelt, an die man sich wenden müsse. "Die Adressen kosten freilich wieder Geld", so die AK. Oft werden Verbraucher auch aufgefordert, ihre Bastelarbeiten an eine Firma zu schicken, das versprochene Geld bleibt aber aus.

Tipps der AK Konsumentenschützer:

- Achten Sie darauf, wenn Anzeigen besonders verlockend klingen - Seien Sie vorsichtig, wenn als Kontaktpartner nur eine Postfachadresse angegeben ist - vielleicht sogar noch im Ausland - Rufen Sie nicht an, wenn nur eine teure 0900er-Telefonnummer angegeben ist - Finger weg, wenn Tätigkeiten undurchsichtig oder gar nicht beschrieben werden - Vorsicht ist weiters geboten, wenn für nähere Informationen ein persönliches Gespräch nötig ist. Fragen Sie bereits telefonisch konkret nach der Produktfirma - Zahlen Sie nie im Voraus für Waren, Geräte, einen Lehrgang oder für Informationen - Es ist meist ein Haken dabei, wenn Sie für die Jobausübung Seminare besuchen sollen, die Sie selbst bezahlen müssen (red)

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