HypoVereinsbank-Chef Rampl zeigt weiter Interesse an Postbank

8. September 2004, 13:44
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Experten: Zusammengehen wäre wegen Spezialisierung auf Privatkundengeschäft sinnvoll

München - Die HypoVereinsbank (HVB) zeigt nach einem Bericht der deutschen Zeitung "Handelsblatt" weiterhin Interesse an einer Übernahme der Postbank. "Die Postbank ist gut unterwegs. Wir haben unverändert Interesse. Die Mehrheit ist ja auch nach dem Börsengang noch zu haben", zitierte das Blatt (Montagausgabe) HVB-Chef Dieter Rampl. Eine Akquisition könnte nach Rampls Worten ein Thema werden, wenn die Deutsche Post die Mehrheit an dem Institut verkaufen wolle. Wann das sein könnte, ist allerdings offen.

Sowohl die HVB als auch die Postbank sind stark auf das Privatkundengeschäft spezialisiert. Deshalb würde ein Zusammengehen nach Meinung von Experten Sinn ergeben, schrieb das Blatt. Eine Fusion mit der Commerzbank schloss Rampl dem Bericht zufolge dagegen ebenso aus wie einer Übernahme der zum Verkauf stehenden BHF-Bank. Der HVB-Chef betonte zugleich, dass dritte Quartal sei gut angelaufen. "Das Handelsergebnis war im Juli sogar sehr gut", fügte er an. (APA)

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