Europäer kaufen weniger Autos

19. September 2004, 19:11
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Hohe Ölpreise und geringere Zahl von Arbeitstagen für Rückgang verantwortlich

Frankfurt - Die hohen Ölpreise haben nach Angaben der deutschen Autobranche die Neuwagenverkäufe in Europa im Juli einbrechen lassen. Im vergangenen Monat seien in Westeuropa mit 1,23 Millionen Pkw fünf Prozent weniger Fahrzeuge verkauft worden als ein Jahr zuvor, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Freitag in Frankfurt am Main mit.

Neben einer geringeren Zahl von Arbeitstagen habe "die Verunsicherung durch den nochmals gestiegenen Preis für Rohöl" zu dem Absatzrückgang geführt.

Am stärksten brachen die Neuzulassungen in Frankreich ein, wo zehn Prozent weniger Autos abgesetzt wurden. Es folgte Deutschland mit einem Rückgang von sieben Prozent. Seit Jahresbeginn war Deutschland neben Schweden mit einem Minus von 2,2 Prozent größter Verlierer in Westeuropa. (APA)

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