SP-Haider fordert Erhöhung von Kilometergeld und Pendlerpauschale

7. September 2004, 11:55
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Vorschlag des oberösterreichischen Verkehrsreferenten nimmt auf Vorschlag des Autofahrerclubs ARBÖ Bezug

Linz - Oberösterreichs Verkehrsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Erich Haider (S) unterstützt die bereits am Donnerstag vom Autofahrerclub ARBÖ geäußerte Forderung nach Erhöhung von Kilometergeld und Pendlerpauschale. Konkret fordert Haider die Erhöhung des amtlichen Kilometergelds um 4,5 Cent auf 40,5 Cent. Auch bei der Pendlerpauschale müsse es eine angemessene weitere Erhöhung um 15 Prozent geben. Das forderte Haider am Samstag in einer Presseaussendung.

Belastungen treffe Menschen, die beruflich vom Auto abhängig seien

Die "explodierenden Benzinpreise" dürften von der Regierung "nicht so einfach hingenommen werden", so Haider. Die Belastungen würden vor allem Menschen treffen, die beruflich vom Auto abhängig seien. "Mit den längst überfälligen Erhöhungen beim Kilometergeld und bei der Pendlerpauschale würde den Arbeitnehmern nur ein Teil der ihnen abverlangten zusätzlichen Steuern und Abgaben rückerstattet werden", so Haider.

Grasser habe genug Spielraum, um das zu finanzieren

Bei Finanzminister Grasser sieht der SP-Landesparteichef genug Spielraum um die von Haider geforderten Erhöhungen zu finanzieren. Immerhin kassiere Grasser bei den enormen Benzinpreisen kräftig mit. "Allein im ersten Halbjahr sind ihm durch die Treibstoff-Preistreiberei 63 Millionen Euro auf Grund der zusätzlichen Steuereinnahmen buchstäblich in den Schoß gefallen", heißt es in der Aussendung. (APA)

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