"Young Directors Project" wird verlängert

8. September 2004, 14:55
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Schauspielchef Kusej soll bereits "voll der Ideen" sein

Salzburg - Das Young Directors Project (YDP), bei dem junge, noch unbekannte Regisseure an große Häuser verpflichtet werden, wird es im Rahmen der Salzburger Festspiele auch in Zukunft geben, wenn auch in etwas abgeänderter Form.

Martin Kusej werde das Projekt nach dem Abgang von Schauspielchef Jürgen Flimm zur Ruhr-Triennale im kommenden Jahr fortsetzen, kündigte Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler am Mittwoch in einem Interview mit der "Presse" an. Kusej sei bereits "voll der Ideen", so Rabl-Stadler: "Er wird es auch wieder ein bisschen anders machen. Denn wer bloß in die Fußstapfen von jemandem tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren".

Erst in der Vorwoche hatte der nach den heurigen Festspielen scheidende Schauspielchef Flimm mitgeteilt, das von ihm ins Leben gerufene und noch junge Projekt bei der Ruhrtriennale fortsetzen zu wollen. Die Festspiele hatten angekündigt, das Projekt mit dem künftigen Schauspielchef Kusej weiterführen zu wollen, Kusej selbst hatte sich aber bislang stets negativ über das YDP geäußert. Der Sponsor der Projektes, die Schreibgerätefirma Montblanc, bleibt in Salzburg. (APA)

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