Kein Einfluss auf die US-Wahl

9. Dezember 2004, 18:19
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Studie: Fast nur Bush-Gegner sehen Moore-Doku

Washington - Der Dokumentarfilm Fahrenheit 9/11 werde einer Umfrage zufolge trotz seines Rekord brechenden Erfolges keine Auswirkungen auf den US-Präsidentschaftswahlkampf haben. Denn nach einer Erhebung der Universität von Pennsylvania sind fast neun von zehn Kinobesuchern (86 Prozent) ohnehin nicht mit der Politik des von Regisseur Michael Moore kritisierten Amtsinhabers George W. Bush einverstanden.

Nur 13 Prozent der 5051 befragten Kinogänger stimmten Bushs Amtsführung zu. Das teilte die Universität in ihrer "National Annenberg Election Survey" mit. Eine direkte Änderung des Wählerverhaltens durch den Film sei aufgrund dieser Zahlen nicht zu erwarten. Fahrenheit 9/11 hat in sechs Wochen in den USA bereits 109 Millionen Dollar eingespielt, weit mehr als jeder andere Dokumentarfilm zuvor. (APA / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 5. 8. 2004)

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