Schwarz-rote Koalition mit Juncker regiert künftig in Luxemburg

31. Juli 2004, 20:38
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Christdemokraten tauschen liberalen Bündnispartner gegen Sozialisten

Luxemburg - Luxemburg wird künftig von einer schwarz-roten Koalition unter Führung des konservativen Ministerpräsidenten Jean-Claude Juncker regiert. Junckers Christlich-Soziale Volkspartei (CSV) geht nach fünfjähriger Regierungszeit mit den Liberalen ein neues Bündnis mit der Sozialistischen Arbeiterpartei (LSAP) ein. In der 15-köpfigen Regierung stellen die Konservativen 9, die Sozialisten 6 Mitglieder, wie die Parteien nach Unterzeichnung des Koalitionsvertrags am Freitag mitteilten.

Wahlschlappe der Demokratischen Volkspartei

Nach der Wahlschlappe der liberalen Demokratischen Volkspartei (DP) bei den Parlamentswahlen am 13. Juni war alles auf ein schwarz- rotes Bündnis hinausgelaufen. Schwarz-rote Koalitionen haben in Luxemburg eine lange Tradition. Die Partner haben im neuen Parlament eine Mehrheit von 38 der 60 Mandate. Die Sozialisten wurden am 13. Juni mit 14 Mandaten zweitstärkste Kraft in Luxemburg. Mit im Parlament sind außerdem die Grünen (Déi Gréng) mit sieben und das rechtspopulistische Aktionskomitee für Demokratie und Rentengerechtigkeit (ADR) mit fünf Mandaten. (APA/dpa)

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