UNO einig über Resolution: Kein "Völkermord"-Vorwurf

30. Juli 2004, 18:15
15 Postings

"Maßnahmen" statt "Sanktionen" angedroht - Westliche Länder konnten sich nicht durchsetzen

New York - Nach wochenlangen Verhandlungen hat sich der Weltsicherheitsrat auf eine Resolution verständigt, mit der die Entwaffnung der Milizen im Westen Sudans gefordert wird. Den USA, Deutschland und weiteren westlichen Staaten gelang es aber nicht, die formelle Feststellung eines "Völkermords" in der Region Darfur durchzusetzen. Das verlautete am Donnerstag aus UNO-Kreisen.

Dem Sudan werden mit der Resolution, über die am Freitag abgestimmt werden soll, unbestimmte "Maßnahmen" statt "Sanktionen" angedroht. (APA/dpa)

Share if you care.