UTA schreibt weiter rote Zahlen

8. September 2004, 14:03
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Sprecher: Heuer noch kein positives Ebit - Umsatzplus und deutlicher Ebitda-Gewinn im Halbjahr - Breitband-Internet und Entbündelung mit zweistelligen Wachstumsraten

Wien - Der alternative Festnetz- und Internet-Anbieter UTA Telekom hat sein Ziel, in diesem Jahr den Betriebsgewinn vor Abschreibungen (Ebitda) von 0,2 Mio. Euro (2003) auf einen Wert in zweistelliger Millionen-Höhe zu steigern, bekräftigt. "Wir werden das erreichen", erklärte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag. Im ersten Halbjahr 2004 sei das Ebitda auf 5,5 Mio. Euro verbessert worden, bei einem Umsatzanstieg um 1,6 Prozent auf 115,1 Mio. Euro. Ein positives Betriebsergebnis auf Ebit-Basis (nach Abschreibungen) werde sich im Gesamtjahr aber "noch nicht ausgehen", sagte der Sprecher zur APA.

Während die Sprachumsätze in den ersten sechs Monaten 2004 mit 63,2 Mio. Euro leicht rückläufig und die Datenumsätze stabil geblieben seien, hätten die Internet-Umsätze (24 Mio. Euro) und die Umsätze mit Bündelprodukten zweistellige Wachstumsraten ausgewiesen.

Geschäftsoffensive wird fortgesetzt

UTA will deshalb auch künftig den Fokus auf die beiden Sparten Breitband-Internet und entbündelte Services legen. Hier habe die Geschäftsoffensive gegriffen. Sie soll im zweiten Halbjahr fortgesetzt werden, die Anzahl der entbündelten Standorte will UTA dabei um weitere 30 auf 145 erhöhen. "Damit können wir mehr als die Hälfte aller Haushalte in Österreich und knapp zwei Drittel aller Unternehmen direkt an unser Hochleistungsnetz anschließen und ohne Umweg über den Ex-Monopolisten (Telekom Austria, Anm.) mit unseren Services versorgen", wird UTA-Chef Günther Ofner in einer Unternehmensmitteilung zitiert. (APA)

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